Architektur, die bewegt!

Im November 2017 wurde die Ausschreibung für unseren Architekturwettbewerb mit dem Titel „Architektur, die bewegt!“ innerhalb der EU veröffentlicht. Das Ergebnis: 99 Architekturbüros bewarben sich um eine Teilnahme am Architekturwettbewerb für die Weiterentwicklung unseres Schullandheims Barkhausen. 5 Büro wurden im Vorwege bereits gesetzt. Über die weiteren 10 teilnehmenden Architekturbüros entschied dann das Los.

Im Januar fand ein Kolloquium mit den Teilnehmern und den Preisrichtern, 6 Fachpreisrichter, 5 Sachpreisrichter, im Schullandheim Barkhausen statt. Bei diesem Termin wurden die von den Teilnehmern vorher eingereichten Fragen zum Wettbewerb beantwortet. Im Anschluss bestand die Möglichkeit, das Gelände gemeinsam zu besichtigen.

Gut zwei Monate hatten die Architekturbüros nun Zeit, ihre Entwürfe zu erstellen und einzureichen.

Die Preisgerichtssitzung fand dann im April 2018 in Barkhausen statt. Einen ganzen Tag setzte sich die Jury, bestehend aus sechs Fachpreisrichtern und vier Sachpreisrichtern, mit den 13 eingereichten Entwürfen angeregt und konstruktiv auseinander. Nach mehreren Entscheidungsrunden wurde der Sieger am Ende einstimmig ermittelt. Unter den Sachpreisrichtern war neben unserer Stifterin Ingrid Ehlerding und Vorstandsmitglied John Ehlerding unter anderem der Landkreis Osnabrück mit Frank Rotert, stellvertretend für Landrat Dr. Michael Lübbersmann sowie Bürgermeister Timo Natemeyer vertreten. Anita Langenkamp, Vorsitzende vom Verschönerungsverein Huntetal-Barkhausen, vertrat die Interessen des Ortes Barkhausen.

Im Rahmen der großen Jubiläumsfeier am 16. Juni 2018 wurden Architekt Jens Giesecke aus Hannover, den das Preisgericht mit dem 1. Preis auszeichnete, sowie Claudia Euler und Jan Dilling, de+ architekten gmbH, Berlin für den 2. Preis feierlich geehrt.

Der 3. Preisträger Puppendahl Architektur, Olfen konnte den Preis leider nicht persönlich entgegennehmen.

Beim Entwurf des 1. Preise gliedern sich die zwei Gästehäuer „Hunte“ und „Glane“ jeweils in zwei Einzelgebäude, die im Erdgeschoss miteinander verbunden sind. Daraus entstehen hofähnliche Außenanlagen. In Verbindung mit dem Akademiegebäude und dem Haupthaus ergibt sich ein harmonisches Gebäudeensemble, welches insbesondere in seiner städtebaulichen Einfügung in den dörflichen Kontext überzeugt. Es verbleiben großzügige Außenräume für die weiterhin gewünschten Landschaftselemente auf dem weiteren Grundstück, was für den einzigartigen Charakter des Schullandheims Barkhausen von großer Bedeutung ist.

Claudia Grieger-Tabeling vom Architekturbüro Ahrens + Pörtner, Hilter aTW nahm einen Anerkennungspreis entgegen. Den zweiten Anerkennungspreis erhält die CKRS Architektengesellschaft, Berlin.

Im nächsten Schritt wird nun mit allen drei Preisträgern gesprochen, um detailliert die Entwürfe zu prüfen. Auch wird es eine nachwettbewerbliche Kostenprüfung geben.