Projekte

Erlebnispädagogisches Schullandheim Barkhausen

Seit 2000 in Trägerschaft der Ehlerding Stiftung

Ob beim Bogenschießen, der Orientierung mit dem Kompass oder beim Klettern im Hochseilgarten: Hier lernen Jugendliche, Selbstvertrauen in sich und andere aufzubauen, ihre Potentiale zu erkennen und Teamgeist zu entwickeln. Unsere Gäste erfahren viel über sich und wie sie Herausforderungen begegnen können.

Das Schullandheim Barkhausen verbindet Bildung, Bewegung, Ernährung und Entspannung  – idyllisch gelegen im Wiehengebirge.

Für wen konzipiert?

  • Schulklassen
  • Feriengruppen
  • Auszubildende
  • Hauptaltersgruppe: 9 – 18 Jahre

Was sind die wichtigsten Inhalte?

  • Persönlichkeitsbildung
  • Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Gesundheits- und Umweltbildung
  • Konfliktlösungskompetenz
  • Verbesserung der Kommunikationskompetenz

Was ist die Methodik?

Jugendliche stärken ihre Kompetenzen durch Angebote der Erlebnispädagogik, also durch handlungs- und erlebnisorientiertes Lernen sowie mit Elementen aus der Natur- und Umweltpädagogik.

Wer betreut vor Ort?

  • Ein qualifiziertes Team aus Pädagogen
  • Hauswirtschaft
  • Hausmeister
  • Freiwillige im Ökologischen Jahr (FÖJ)
  • Hier erfahren Sie mehr über unsere Mitarbeiter

Zertifiziert von:

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Kooperationspartner des Natur- und UNESCO Geopark TERRA.vita

Erlebnispädagogisches Schullandheim Barkhausen
Leitung: Ivo Neuber
Stiegestraße 47
49152 Bad Essen
Telefon 05427 – 284
Fax 05427 – 92 15 06
barkhausen[at]ehlerding-stiftung.de
www.schullandheim-barkhausen.de

Gute Projekte brauchen kompetente Unterstützer. Seit dem Frühjahr 2017 engagiert sich Ingo Kramer, Präsident der BDA (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände), für unser erlebnispädagogisches Haus. Mit seiner Verbundenheit zur Region und seinem besonderen Engagement für die Nachwuchsförderung unterstützt er glaubhaft die Philosophie des Schullandheims: hier lernen Jugendliche, Selbstvertrauen in sich und andere aufzubauen, ihre Potentiale zu erkennen und Teamgeist zu entwickeln. Mit den Methoden der Erlebnis-, der Natur- und der Umweltpädagogik werden wichtige Weichen für ein gelingendes Leben gestellt.

Ingo Kramer
Präsident der BDA (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände)

„Ich habe selbst als Bremerhavener Schüler das Schullandheim Barkhausen besucht und noch heute kann ich mich an vieles erinnern. Solch ein Aufenthalt ist in jedem Schülerleben etwas sehr Prägendes. Wenn es dann noch gelingt, neben der Gemeinschaftserfahrung, auch die individuelle Persönlichkeitsentwicklung zu fördern, dann ist dies eine nachhaltige Erfahrung für die Heranwachsenden. Als Arbeitgeberpräsident kann ich nur bestätigen, wie wichtig es ist, den beruflichen Nachwuchs so früh wie möglich zu stärken und für die vielen Herausforderungen fit zu machen. Mit den Modulen speziell für Auszubildende lernen die Jungerwachsenen unter anderem, sich auf Ziele zu fokussieren oder beispielsweise Belastungssituationen aushalten zu können. Die Azubi-Seminare sind eine gute Chance für Unternehmen, die eigenen Werte zu vermitteln, ein motiviertes Team zu bilden und junge Leute an sich zu binden.“

Zeit für Glücksmomente

Patenschaften für Kinder

Jedes Kind braucht zuverlässige Bezugspersonen. Eine liebevolle Bindung, Zeit haben und Freude teilen macht Kinder stark. Die mitKids Aktivpatenschaften vermitteln Kinder zwischen zwei und neun Jahren, die aufgrund einer belasteten familiären Situation oder einer fehlenden Bezugsperson besondere Zuwendung brauchen. Ehrenamtliche Paten verbringen wöchentlich Zeit mit ihrem Patenkind und entwickeln eine emotionale Bindung.

Die mitKids Aktivpatenschaften schaffen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start ins Leben!

Wen wollen wir unterstützen?

Kinder ab 2 Jahren aus belasteten Familien, zum Beispiel:

  • Kinder, die mit nur einem Elternteil aufwachsen
  • Kinder aus Familien mit wenig Geld
  • Kinder mit vielen Geschwistern
  • Kinder aus Familien mit Migrationsgeschichte

Was sind die Ziele einer Patenschaft?

  • Prävention, indem Kinder durch emotionale Bindung stark gemacht werden
  • Integration durch den Austausch verschiedener Lebenswelten
  • Förderung des bürgerschaftlichen Engagements

Was wollen wir bewirken?

  • Wir schaffen individuelle Glücksmomente durch gemeinsame Erlebnisse
  • Wir stärken das Selbstvertrauen des Kindes durch eine zusätzliche und zuverlässige Bezugsperson
  • Wir ermöglichen neue Lern- und Lebenserfahrungen in wertschätzender Atmosphäre
  • Wir unterstützen soziale Integration durch den Austausch unterschiedlicher Lebenswelten
  • Wir verbessern die Startbedingungen eines Kindes mit Hilfe von Erkenntnissen der Resilienzforschung (Resilienz = psychische Widerstandsfähigkeit)

Ehrenamtlich Engagierte, Förderer und Netzwerkpartner machen dies erst möglich. So wie die mitKids-Botschafterin Jennifer Teege. Die erfolgreiche Bestseller-Autorin unterstützt uns seit 2015 nicht nur konkret in der Projektarbeit, sondern trägt auf ihren vielen Leserreisen die Mentoring-Idee weiter.

„Schon aufgrund meiner eigenen Biografie ist mir das Thema Resilienz wichtig: ich hatte keine leichten Startbedingungen und umso größer war für mich die Bedeutung einer Bezugsperson. Sich geborgen und angenommen fühlen sind die Voraussetzungen für ein positives Selbstbild.“

Jennifer Teege
Bestseller-Autorin und mitKids-Botschafterin

mitKids Hamburg

Ingrid Ehlerding gründet 2007 zusammen mit den Patenschaftsbegleiterinnen der ersten Stunde die mitKids Aktivpatenschaften Hamburg. Seit dem Projektstart wurden über 300 Kinder erfolgreich an Paten vermittelt. Im Oktober 2008 begrüßte Dr. Ursula von der Leyen die Initiative und übernahm die Schirmherrschaft für die mitKids Aktivpatenschaften. Von Oktober 2010 bis Oktober 2013 unterstützte uns Frau Alida Gundlach, Moderatorin und Buchautorin, als wertvolle Botschafterin. Seit dem Frühjahr 2015 ist Jennifer Teege das Gesicht und das Herz der mitKids.

mitKids Bremerhaven

„Für Kinder da sein und Freude verschenken“ unter diesem Motto sind 2013 die mitKids Aktivpatenschaften auch in Bremerhaven gestartet. Denn auch in der Heimatstadt der Ehlerdings gelingt es vielen Erziehenden nicht, Arbeit, Kinder und Haushalt unter einen Hut zu bringen. Eine Patenschaft bringt Entlastung.  Die mitKids kooperieren hier mit der Initiative Jugendhilfe Bremerhaven e.V.

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Das Hamburger Team

Das Bremerhavener Team

Werden Sie mitKids Pate

Schenken Sie eine Extraportion Zuwendung

Voraussetzungen um Pate zu werden:

  • Sie fühlen sich wohl in Ihrem Leben
  • Sie sind aufgeschlossen und tolerant
  • Sie haben wöchentlich 3 – 4 Stunden Zeit für ein Kind
  • Man kann sich auf Sie verlassen

Verstärken Sie unsere mitKids-Familie!
So unterstützen wir Sie in Ihrem Engagement:

  • sorgfältige Auswahl der Patenschafts-Tandems
  • persönliche Ansprechpartnerinnen während der gesamten Dauer der Patenschaft
  • Einführungsveranstaltung und regelmäßige Fortbildung
  • Versicherungsschutz
  • organisierte Ausflüge und Theaterbesuche
  • großes Sommerfest mit allen Familien und Paten
  • Expertennetzwerk im Hintergrund

Interessierte für Hamburg melden sich gerne bei

Bettina Jantzen
Projektleitung mitKids Aktivpatenschaften Ehlerding Stiftung
Rothenbaumchaussee 40, 20148 Hamburg
Tel: 040/411723-12
jantzen(at)ehlerding-stiftung.de

Interessierte für Bremerhaven nehmen bitte Kontakt auf mit

Ulrike Geithe
Projektkoordinatorin mitKids
Bismarckstr. 4, 27570 Bremerhaven
Tel.: 0471/30479907 oder mobil 0172-8425482
miKids(at)jugendhilfe-bremerhaven.de

Melden Sie Ihr Kind bei den mitKids an

Beste Chancen für Ihr Kind
durch eine Patenschaft

Voraussetzungen, um Ihr Kind für eine Patenschaft anzumelden:

  • Sie leben in Hamburg oder Bremerhaven
  • Sie stehen unter großen familiären Belastungen oder Anforderungen
  • Sie wünschen sich eine zusätzliche Bezugsperson für Ihr Kind
  • Ihr Kind ist zwischen 2 und 9 Jahren

Interessierte für Hamburg melden sich gerne bei

Bettina Jantzen
Projektleitung mitKids Aktivpatenschaften Ehlerding Stiftung
Rothenbaumchaussee 40, 20148 Hamburg
Tel: 040/411723-12
jantzen(at)ehlerding-stiftung.de

Interessierte für Bremerhaven nehmen bitte Kontakt auf mit

Ulrike Geithe
Projektkoordinatorin mitKids
Bismarckstr. 4, 27570 Bremerhaven
Tel.: 0471/30479907 oder mobil 0172-8425482
miKids(at)jugendhilfe-bremerhaven.de

Patenschaftsbegleiterin werden

Begleiten Sie Familien und Patentandems – verstärken Sie unser Team als ehrenamtliche Patenschaftsbegleiterin!

Patenschaftsbegleiterinnen …

  • werden von der Stiftung gut auf Ihre Tätigkeit vorbereitet
  • erhalten professionelle Unterstützung
  • arbeiten im Team
  • nehmen regelmäßig an kostenlosen Weiterbildungen und Teamtreffen teil
  • bekommen ihre Fahrtkosten erstattet
  • sollten ca. 6 Stunden / Woche Zeit mitbringen

Voraussetzungen um Patenschaftsbegleiterin zu werden:

  • Sie haben Spaß am Umgang mit kleinen und großen Menschen
  • Sie sind offen, tolerant und einfühlsam
  • Ihnen fällt es leicht, schnell ins Gespräch zu kommen
  • Sie besitzen eine gute Menschenkenntnis und eine ordentliche Portion Lebenserfahrung

Ihre Aufgaben

  • Sie treten in direkten Kontakt mit interessierten Ehrenamtlichen und Familien
  • Sie besuchen im Zweierteam Paten und die Familien der Patenkinder
  • Sie führen Eignungsgespräche durch
  • Sie moderieren das Kennenlernen von Pate und Kind
  • Sie begleiten Paten und Familien als vertrauensvolle Ansprechpartnerinnen
  • Sie unterstützen bei Missverständnissen und Konflikten in der Patenschaft

Interessierte für Hamburg melden sich gerne bei

Bettina Jantzen
Projektleitung mitKids Aktivpatenschaften Ehlerding Stiftung
Rothenbaumchaussee 40, 20148 Hamburg
Tel: 040/411723-12
jantzen(at)ehlerding-stiftung.de

Interessierte für Bremerhaven nehmen bitte Kontakt auf mit

Ulrike Geithe
Projektkoordinatorin mitKids
Bismarckstr. 4, 27570 Bremerhaven
Tel.: 0471/30479907 oder mobil 0172-8425482
miKids(at)jugendhilfe-bremerhaven.de

Gesellschaftliches Engagement im Puls der Zeit

Richtungsweisende Vorträge, Veranstaltungen zum Weiterdenken, Projektanstiftungen und temporäre Projekte

„Ein Vorteil in der Stiftungsarbeit ist, dass wir wichtige gesellschaftliche Themen viel schneller als öffentliche Einrichtungen erspüren und schnell darauf reagieren können. Dabei stehen bei uns immer die Kinder im Fokus.“

Mit Bilderbuch und Touchscreen

In unserer zweiten Filmbeteiligung möchten wir über einen sinnvollen Einsatz von digitalen Medien bei den Kleinsten aufklären. Der Film orientiert sich an der Lebenswelt der Kinder und begleitet Familien auf ihren individuellen Wegen durch die Vielfalt analoger und digitaler Medien. In dokumentarischen Beobachtungen, Interviews und Trickfilmsequenzen werden praktische Anregungen gegeben, wie ein gesundes, am Wohl des Kindes orientiertes Aufwachsen mit Medien gelingen kann.

Der Film richtet sich in erster Linie an Eltern. Weitere Zielgruppen sind pädagogische Fachkräfte sowie Auszubildende und Studierende. Es werden Antworten unter anderem auf folgende Fragen gegeben: Welche Medien sind in welchem Alter angemessen und wieviel Medienzeit ist sinnvoll? Wo können Medien die Entwicklung unterstützen und auf welche Weise können Kinder vor Gefahren durch Medien geschützt werden? Was heißt es, Kindern Medienkompetenz zu vermitteln? Wie nutze ich selbst digitale Medien und was lebe ich damit vor?

Der Film (DVD-Video, Gesamtlänge 77 Minuten) wurde von Anja Hansmann und Susanne Richter (libellefilm, Berlin) realisiert und durch einen Fachbeirat begleitet. Die Finanzierung erfolgte mit besonderer Förderung der Ehlerding Stiftung und der Kroschke Kinderstiftung. Exemplare des Films sind zum Preis von 15,- € (zzgl. Versandkosten) erhältlich im Onlineshop der Deutschen Liga für das Kind unter www.fruehe-kindheit-online.de

Junge Kinder und Medien

Die Medienkompetenz von Kindern beginnt bei den Eltern – denn sie sind diejenigen, die Kindern in der Regel den ersten Zugang verschaffen. Art und Form der Medien haben sich mit der Zeit stark gewandelt: Haben Mutter und Kind früher gemeinsam Bilderbücher angesehen, erhalten Kinder heute meist schon sehr früh Zugang zu digitalen Medien. Sie bekommen ein Smartphone, Tablet oder den klassischen PC bzw. Fernseher vorgesetzt – die (immer noch) „neue Medien“ genannten Formen der Interaktion und Kommunikation sind aus dem Kinderzimmer kaum noch wegzudenken. Dies ermöglicht Kindern auf der einen Seite Chancen, indem sie über sorgfältig ausgewählte und zeitlich limitierte digitale (Inter-) Aktion in Ihrer Entwicklung unterstützt werden können. Auf der anderen Seite birgt eine selbstverständliche, ungefilterte und dauerhafte Verwendung auch erhebliche Gefahren.

Hier sehen wir unsere Aufgabe als Stiftung: wir möchten über einen sinnvollen Einsatz von digitalen Medien aufklären. Die Produktion “Zwischen Sandkasten und Smartphone“ zeigt, wie eine kindgerechte Verwendung von Medien funktionieren kann und welche Rolle die Vorbildfunktion der Eltern dabei spielt. Die Deutsche Liga für das Kind unter der Leitung von Prof. Dr. Jörg Maywald und zwei erfahrenen Filmemacherinnen, Susanne Richter und Anja Hansmann, entwickelte dieses filmische Projekt und wir unterstützen dies nicht nur ideell, sondern auch durch finanzielle Förderung. Nach unserem Film „Ein Leben beginnt…“  ist dies bereits die zweite Beteiligung der Stiftung an einem Filmprojekt. Wir wünschen uns, damit bis in viele Kinderzimmer vordringen zu können.

Flüchtlinge integrieren

Die Flüchtlingsthematik wird uns noch lange beschäftigen. Jeder ist als Teil unserer Zivilgesellschaft aufgefordert,  etwas zu tun, selbst wenn es nur darum geht, einen toleranten und offenen Umgang mit dem Thema und den Menschen zu pflegen. Gleichzeitig müssen wir an unseren Werten feshalten und neu in unserer Gesellschaft ankommenden Menschen diese auch nah bringen. Neben der Politik sind hier auch insbesondere Stiftungen gefragt. Wir haben uns für verschiedene Beiträge entschieden:

Gemeinsam mit anderen Hamburger Stiftungen beteiligen wir uns an dem Fonds „Flüchtlinge und Ehrenamt“, um die Helfer in der Hansestadt zu unterstützen: Viele Menschen melden sich, um sich ehrenamtlich und freiwillig für Flüchtlinge und ihre Familien zu engagieren. Nachbarschaften werden aktiv, Vereine suchen den Kontakt, Einzelpersonen springen über ihren Schatten, oftmals vor dem Hintergrund eigener familiärer Fluchterfahrungen oder dem Wunsch nach praktisch gelebter gesellschaftlicher Solidarität. Hamburg zeigt sein menschliches Gesicht. Wir sind dabei.

DOMO

Darüber hinaus engagieren wir uns auch gezielt in einzelnen Projekten. So finanzieren wir ein DOMO Raumsystem, betrieben von dem Sozialunternehmen „More than shelters“.  Ein DOMO ist ein modulares Raumsystem, das geflüchteten Menschen eine lebenswerte Unterbringung ermöglicht. Wir sind von dessen Funktionalität und Vorreiterfunktion überzeugt.

Abgeschlossene Projekte

Ökologischer Schulbauernhof Norderlück : Lernen mit allen Sinnen

1993 – 2016

Natur und Landwirtschaft hautnah erleben! Auf Hof Norderlück lernten Kinder mit allen Sinnen, wo das tägliche Brot herkommt, was artgerechte Tierhaltung bedeutet und wie Naturkreiskäufe funktionieren. Auf dem Schulbauernhof packten die Schüler selbst mit an, beim Kühe und Ziegen melken, in der Milchverarbeitung, beim Schweinefüttern, Eier einsammeln, Kartoffeln stecken, Gemüse ernten und vieles mehr.

Zielgruppe

Schulklassen und Feriengruppen
Hauptaltersgruppe: 6 – 10 Jahre

Methode

Jugendliche stärken ihre Kompetenzen durch Angebote der Erlebnispädagogik, also durch handlungs- und erlebnisorientiertes Lernen sowie mit Elementen aus der Natur- und Umweltpädagogik.

Ziele

Erlernen von mehr Selbstständigkeit und Verantwortungsgefühl sowie das Vermitteln von Wissen über artgerechte Tierhaltung, ökologischen Garten- und Ackerbau und ökologische Zusammenhänge.

Im Herbst 2014 gab der Vorstand bekannt, dass die Stiftung nach einem neuen Träger für Hof Norderlück sucht. Die Stiftungsprojekte waren zuvor überprüft worden, um sicher zu stellen, dass mit den Erträgen und Stiftungsmitteln möglichst viele Kinder und Jugendliche erreicht werden. Hof Norderlück ist das älteste der Stiftungsprojekte, von Ingrid Ehlerding seinerzeit ins Leben gerufen, um Stadtkindern einen Einblick ins Landleben zu vermitteln. In den 23 Jahren Hofbetrieb konnten über 18.000 Kinder hiervon profitieren.

Zuletzt gelang es leider immer weniger, die Auslastung zu optimieren, auch konnten die pädagogischen Erfolge der früheren zehntägigen Reisen in nur einer Woche nicht mehr erreicht werden. Am Ende stand der Entschluss, den Zuschuss von jährlich rund 200.000 Euro zukünftig in die Projekte der Stiftung zu investieren, die mehr Kinder erreichen.

Die Stiftung zog sich daher Ende 2016 von Hof Norderlück zurück. Die Stifterfamilie, die im Besitz der Immobilie ist, hat sich für den Verkauf des Hofes und der landwirtschaftlichen Flächen entschieden. Der Erlös wird in die Stiftung eingebracht, so dass die mitKids Aktivpatenschaften und das Schullandheim Barkhausen für die Zukunft gut aufgestellt sind.

Adresse
Ökologischer Schulbauernhof Norderlück
Steinberghaff 16
24972 Steinberg

mitKids BabyTreff – mach mal Pause! (2007 – 2012)

mitKids BabyTreff

Der mitKids BabyTreff in Eidelstedt war fünf Jahre lang  beliebter Treffpunkt und Beratungsstelle für Väter und (werdende) Mütter mit Kindern bis drei Jahre. In entspannter, kindgerechter Atmosphäre begleiteten zwei Sozialpädagoginnen, eine Hebamme sowie ehrenamtliche Mitarbeiterinnen Eltern mit individueller Beratung oder konkreter Hilfe bei der Alltagsbewältigung. Im Mittelpunkt stand die Stärkung der elterlichen Ressourcen als Voraussetzung für eine stabile Eltern-Kind-Bindung.

Zielgruppe

Junge Familien mit Kindern bis zu 3 Jahren im Hamburger Stadtteil Eidelstedt

Ziel

Erhalt und Förderung einer gesunden Eltern-Kind-Beziehung

Als Initiativ-Projekt wurde 2007 dieses wichtige Angebot für den Stadtteil ins Leben gerufen. Nach fünf erfolgreichen Jahren mit durchschnittlich 300 Besuchern/Monat (Stand 2009) konnte sich die Stiftung zurückziehen, da inzwischen ausreichend öffentliche Angebote existierten. So hatte sich beispielsweise die Elternschule Eidelstedt positiv zu einer niedrigschwelligen Anlaufstelle entwickelt, die Eltern-Kind-Zentren Reemstückenkamp und Lohkampstraße wurden neu eröffnet und erfreulicherweise gelang auch der Übergang in die Regeleinrichtung KiTa immer früher.

Die frei gewordenen Ressourcen wurden in die drei verbleibenden sozialen Projekte investiert:

Baby mit Zukunft? Baby mit Zukunft!

Fachtagung der Ehlerding Stiftung – Juni 2013

Baby mit Zukunft und Hey Baby!

Diesem Thema widmete sich die Fachtagung Anfang Juni 2013 unter der Headline „Baby mit Zukunft – Aufwachsen zwischen virtuellen Netzwerken und emotionaler Präsenz“

Als Fortsetzung der erfolgreichen Veranstaltung „Hey Baby“ im Jahr 2006 lud die Ehlerding Stiftung zur Fachtagung „Baby mit Zukunft“ ein. In Kooperation mit „Von Anfang an. e.V.“, „KREISEL e.V.“, „Deutsche Liga für das Kind“ und der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung (HAG) wurden aktuelle Themen um das Spannungsfeld zwischen virtuellen Netzwerken und emotionaler Präsenz beleuchtet.

Rund 250 Teilnehmer aus sozialen, pädagogischen und medizinischen Berufen besuchten die insgesamt 10 verschiedenen Workshops, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven wie die der Zukunftsforschung, der Medizin, der Pädagogik und der Psychologie dem Thema näherten. Moderiert von Prof. Dr. Jörg Maywald, Geschäftsführer der Deutschen Liga für das Kind, hielten drei hochklassige Referenten Fachvorträge und konnten so manche Denkanstöße geben:

  • Dr. Wolfgang Müller-Pietralla

    Dr. Wolfgang Müller-Pietralla, Dipl.-Biologe und Leiter des Bereichs „Zukunftsforschung und Trendtransfer“ bei der VW AG, referierte zum Thema „In welcher Welt werden heutige Babys leben?“

  • Prof. em. Dr. Rainer Hoehne

    Prof. em. Dr. Rainer Hoehne, Leuphana-Universität Lüneburg, gab wichtige Einblicke in die „Frühkindliche Entwicklung in einer komplexen Welt“

  • Dr. Carola Bindt

    Dr. Carola Bindt, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie,  sprach über „Intersubjektivität – Entwicklung des (Nach-) Denkens und (Ein-)Fühlens in der frühen Kindheit“

Die Fachtagung wurde unterstützt von der Kroschke Stiftung, der Conrad Hinrich Donner-Stiftung und dem Hotel Grand Elysée.

Fachtagung "Hey Baby!"

Die interdisziplinäre Fachtagung „Hey Baby!“ in Hamburg zum Thema „Bildungsaufbau und Vernetzung früherer Hilfsangebote“ bildete 2006 die Auftaktveranstaltung des mitKids-Projekts. Die Ehlerding Stiftung erreichte damit mehr als 200 Fachleute und bewirkte neben dem Erfahrungs- und Wissensaustausch auch die Bildung Runder Tische zum Thema „Frühe Hilfen“ sowie weitere Multiplikatoren-Workshops.

Film „Ein Leben beginnt!“

Babys Entwicklung verstehen und fördern“ (2008)

Gemeinsam mit der Deutschen Liga für das Kind hat die Ehlerding Stiftung bei den Hamburger Filmmachern Heike Mundzeck und Holger Braack den Film „Ein Leben beginnt…“ in Auftrag gegeben, der sich der Zeit der Schwangerschaft und den ersten beiden Lebensjahren eines Kindes widmet.

Was brauchen Babys? Wie können Eltern die Signale ihrer Kinder verstehen? Wo finden Mütter und Väter Unterstützung bei ihren Problemen? In Bildern, Gesprächen und Interviews antwortet der Film kurzweilig auf all diese Fragen. Die wichtigste Botschaft aber erreicht den Zuschauer ganz unmittelbar: Kinder ins Leben zu begleiten, zählt zu den elementarsten, aufregendsten und schönsten menschlichen Erfahrungen.

Die einzeln ansteuerbaren Kapitel des Filmes lauten:

  1. Ein Leben beginnt…
  2. Ist mein Kind ganz gesund? Die Vorsorgeuntersuchung
  3. Die Welt erkunden: Entdecken – Begreifen – Geborgensein
  4. Welches Spielzeug braucht ein Kind – und wie viel?
  5. Kleinkinder in der Kita: Trennungsschmerz und Umwelteroberung
  6. Wenn der Anfang nicht einfach ist: Schreikinder
  7. Einschlafen und Durchschlafen: Der Dauerbrenner
  8. Mit Problemen nicht alleine bleiben
  9. Die Interviews

Der Film ist zum Preis von 9,- Euro (zzgl. Versandkosten) über die Deutsche Liga für das Kind zu beziehen und kann online bestellt werden.